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SEO für Blogger – so bekommt dein Blog mehr Traffic und bessere Rankings

SEO für Blogger – so bekommt dein Blog mehr Traffic und bessere Rankings

Lesezeit: 14 Min

Eines haben die meisten (Hobby-)Blogger gemeinsam: teurer Traffic über Werbeanzeigen passt nicht zum schmalen Blogger-Budget. Daher müssen über andere Kanäle günstiger oder besser kostenfreier Traffic und Besucher auf den Blog gebracht werden. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie Blogger mehr kostenlosen Traffic und bessere Rankings bei Google & Co. erhalten können.

Was ist ein Blogger? – Definition, Zahlen & Fakten

Bevor wir starten, müssen wir zunächst definieren, was ein Blogger überhaupt ist, um einen Rahmen abzustecken, in dem unsere Optimierungsmaßnahmen bestmöglich greifen werden. Die folgenden Tipps können auch für Onlineshops, lokale Unternehmen und mehr funktionieren, jedoch sind im Folgenden alle Tipps auf eine erfolgreiche Optimierung für Blogs ausgerichtet:

Was ist denn überhaupt ein Blogger?

Laut Definition ist ein Blogger ein Herausgeber oder Verfasser von Artikeln, die im Web erscheinen, egal ob auf der einen Websites oder auf Plattformen wie Tumblr oder Youtube. Blogger können auch als Webautoren bezeichnet werden. Hier einige Beispiele von „Themen-Bloggern“:

  • Mode-Blogger
  • DYI-Blogger
  • Beauty-Blogger
  • Food-Blogger
  • Job-Blogger
  • Reise-Blogger
  • Outdoor-Blogger
  • Buch-Blogger
  • Garten-Blogger
  • Family-Blogger
  • Video-Blogger (z. B. auf YT)

Es gibt unzählig viele Blogs

Wie viele Blogs es gibt, kann nur geschätzt werden, da hier keine offiziellen Zahlen zur Verfügung stehen. Auf Blogspione gibt es drei Theorien in Bezug auf die Anzahl an Blogs in Deutschland. Einmal 30.000, 200.000 oder 1.000.000 Blogs könnten demnach existieren. Warum schwanken diese Zahlen so? Es gibt sehr viele inaktive Blogs und die Abgrenzung zu Magazinen und sonstigen Webplattformen wird immer schwerer, da sich auch die Blogszene immer mehr professionalisiert. Die Optimierungstipps beziehen sich im Übrigen auf Websites bzw. selbstgehostete Domains, da Bloggerplattformen wie Tumblr und Co. nur stark begrenzte Möglichkeiten zur Optimierung bieten!

Entgegen der landläufigen Meinung: Blogs sind doch für die Suchmaschinenoptimierung geeignet

Diverse SEO-Magazine und Blogs verkünden es immer wieder: Blogs sind für die Suchmaschinenoptimierung nicht geeignet – ein Beispiel: https://www.sistrix.de/news/blogs-fuer-seo-ungeeignet/. Solche Meldungen sollten dich, lieber Blogger, nicht unterkriegen lassen. Viele Blogs werden einfach nicht gepflegt und die Betreiber vernachlässigen Ihre Blogs, weshalb viele Blogs einfach keine guten Rankings erreichen können. Mit den folgenden Tipps ist es dir definitiv möglich, gute Rankings zu erzielen und damit mehr Besucher auf deinen Blog zu ziehen.

Blogs benötigen eine besondere Pflege

Viele Blogs haben deswegen so schlechte Rankings bei Google & Co., weile viele Betreiber die OnPage-Basics nicht beherrschen oder diese einfach vernachlässigen:

  • Title und Meta Description
    Diese beiden Punkte sind einfach zu optimieren und dazu noch besonders effektiv. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten, um den perfekten Title und die Meta Description pro URL auf deinem Blog zu erstellen:
  • Das Hauptkeyword sollte möglichst am Anfang stehen (Vorsicht vor Keyword-Kannibalisierung, wenn Du verschiedene URLs auf dasselbe Keyword optimierst, dazu gleich noch mehr)
  • Kein Keyword-Spam – maximal zwei Keywords pro Title, besser nur einer
  • Neugierde wecken und zum Klicken animieren
  • Etwas versprechen, was der User auch auf der Seite findet
  • Alleinstellungsmerkmal (USP) aufzeigen
  • Achte darauf, dass der Title nicht länger als 70 Zeichen sein sollte, da Google diesen sonst nur verkürzt darstellt.
  • Die tatsächliche Länge wird nach der Pixel-Anzahl begrenzt. Um auf Nummer sicher zu gehen, bleib beim Title immer unter 68 Zeichen.

Es ist natürlich klar, dass nicht jeder Title diese Punkte umgesetzt haben muss. Aber für möglichst viele Seiten sollte versucht werden, möglichst viele dieser Punkt im Title zu   berücksichtigen. Bedenke, dass Google es sich vorbehält, nicht jeden Title, den Du eingibst, auch auszuspielen. Teste daher viel und überprüfe die Anzeige deiner Title in den SERPs regelmäßig.

Die Description bietet mehr Platz als der Title und daher kannst Du hier mehr Informationen einbauen, die den User zusätzlich neugierig machen. Die maximale Länge sollte 160 Zeichen nicht überschreiten (besser unter 155 Zeichen bleiben). Du kannst auch kleine Sonderzeichen einbauen, die zusätzliche Aufmerksamkeit generieren können. Auch ist es möglich, sogenannte Emojis einzubauen, die durch ihre bunte Darstellung besonders herausfallen, jedoch nicht immer zu empfehlen sind, da die bunten kleinen Bildchen schnell auch als unseriös abgestempelt werden. Hier heißt es, zu testen, ob deine Zielgruppe darauf steht oder nicht (Hier findest du eine Liste mit den beliebtesten Sonderzeichen in den SERPs).

Ein negatives Beispiel – so sollte dein Title & Description NICHT aussehen:

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Hier sind Title und Description viel zu lang und werden abgeschnitten. Außerdem findest Du hier nur eine sinnlose Anreihung an Keywords und Sonderzeichen. Warum sollte jemand auf dieses Ergebnis klicken? Die meisten User werden so etwas als unseriös abstempeln.

 

Ein positives Beispiel – so kann der optimale Title und Description aussehen

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Die maximale Länge von Title und Description wurden hier eingehalten. Es wird das Keyword „Hundeerziehung“ einmal zu Beginn im Title verwendet und ein Versprechen bzw. einen klarer Nutzen in Aussicht gestellt („Die 10 goldenen Regeln einer erfolgreichen Erziehung“). In der Description werden weitere sinnvolle Informationen aufgeführt – mit einer indirekten Handlungsempfehlung („►Hier mehr erfahren.“).

 

Auf https://de.ryte.com/free-tools/snippet-optimizer/ kannst Du überprüfen, wie dein Title aussehen wird und die Länge entsprechend den Vorgaben passen wird.

Tipp: Schau dir die Title und Description zu deinem Keyword in den bezahlten Bereichen der Google-Suche an. Hier werden die Angaben meist besser optimiert, um die Klickrate zusätzlich zu steigern.

Keyword-Kannibalisierung vermeiden und Themencluster schaffen

Keyword-Kannibalisierung bedeutet so viel, dass sich verschiedene URLs auf einer Website zum gleichen Keyword intern Konkurrenz machen.

Beispiel: Optimierst Du jetzt mehrere Artikel auf deinem Blog zum Keyword „Hundeerziehung“ kann es vorkommen, dass Google nicht weiß, welcher Artikel jetzt zum entsprechenden Keyword ranken soll. So macht sich dein Blog selbst das Leben schwer 😉. Besonders beliebt bei vielen Bloggern: Themen in mehrere Teile aufsplitten, wie z. B. Hundeerziehung Teil 1 bis Teil 15. Woher soll Google wissen, welcher Teil davon in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. Besser ist es, wichtige Keywords auf einen ausführlichen Artikel zu beantworten. Mit sogenannten Themenclustern kannst Du zusätzlich optimieren:  Keywords die ähnlich sind, wie Hundetraining und Hundeerziehung, können in einem einzigen Artikel behandelt werden und es müssen nicht zig einzelne Artikel behandelt werden. Schreib lieber einen großen Artikel und beantworte die Suchintention zu diesen beiden Keywords bestmöglich.

Suchintention!?

Ja, stimmt, da war ja noch was: Die Suchintention bedeutet, was der Suchende für Informationen bei der Eingabe einer Suchanfrage erwartet. Google kann die Erwartungen seiner Nutzer an die Suchanfragen immer besser einschätzen und belohnt Seiten, die diese bestmöglich beantworten, mit guten Rankings. Wie die Suchintention herausfinden? Schau dir die Top Ten in den SERPs dazu an – hier wird dir angezeigt, welche Informationen und Inhalte der User haben will und welche nicht. Stell dir die Frage, was ein Anfänger/Neuling zum jeweiligen Suchbegriff für Fragen hat. In dem Beispiel mit der Hundeerziehung: Welche Fragen und Probleme haben hier die Hundebesitzer, die Du in deinem Artikel beantworten solltest …

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Die Suchintention (engl. Search Intent) kannst Du am einfachsten bestimmen, indem Du dir die Top Ten zu deinem Keyword anschaust. Hier als Beispiel die TOP-Positionen zum Keyword: Hundeerziehung. Hier will der User Tipps haben, wie er seinen Hund richtig erzieht und wie er Fehler dabei vermeiden kann …

 

Texte dürfen nicht zu tief in der Seitenstruktur verschwinden

Das ist das Hauptproblem bei vielen Blogs: Viele Artikel verschwinden in der Seitenarchitektur förmlich in den unendlichen tiefen des Blogs. Veröffentlichst Du regelmäßig neue Artikel, so bewegen sich gute Artikel mit Rankings immer tiefer in der Seitenhierarchie. Sind neue Artikel noch auf der Blog-Übersichtseite auf der ersten oder zweiten Seite zu finden, so wandern diese durch die Veröffentlichung neuer Artikel immer weiter zurück auf hintere Seiten. Google und auch deine Nutzer werden diese Artikel dann nicht mehr so schnell ansteuern können, was bedeutet, dass diese Artikel als weniger relevant angesehen werden und dadurch an Rankings verlieren werden. Was also dagegen unternehmen? Wichtige Artikel sollten von der Startseite aus stets mit nur wenigen Klicks erreichbar sein. So kannst Du Artikel, die gute Rankings halten sollen, im Menu verlinken, oder Übersichtsseiten (Corner Stone Seiten) schaffen, die zu allen wichtigen Artikeln verlinken. Bei der Veröffentlichung von neuen Artikeln kannst Du in den Fließtexten interne Links zu den wichtigsten Seiten setzen, damit diese stetig frisch neue interne Links bekommen und die Relevanz gehalten wird. Dadurch werden relevante Artikel stets mit nur wenigen Klicks aus erreichbar bleiben und somit nicht an Relevanz verlieren.

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Mit dem Plugin „Simple Yearly Archive“ kannst Du eine Übersichtsseite schaffen mit allen Artikeln, die bisher auf deiner Website veröffentlicht wurden. So bleibt jeder Artikel mit nur wenigen Klicks erreichbar.

 

Nicht nur auf Texte setzen: Multimedia wird immer wichtiger

Bloggen ist so viel mehr als nur das bloße Verfassen von Texten. Ein Video oder Podcast kann dich von der Konkurrenz deutlich abheben und deine Leser werden es dir danken, wenn es neben Texten auch weitere Inhalte zu konsumieren gibt. Die Kombination aus geschriebenem Text und einem Podcast wird auch gerne als Blogcast bezeichnet.

So kann der Nutzer entscheiden, ob er lieber Texte lesen, einen Podcast Podcast hören oder ein Video sehen möchte. Was das für dein SEO bringt? Wie bereits geschrieben wird Google immer besser darin, die Suchintention zu bestimmen. Für dich heißt das: Du musst versuchen, so viele Besucher wie nur möglich glücklich zu machen und ihnen das zu geben, was sie suchen. Bietest Du neben Texten weitere konsumierbare Inhalte an, kannst Du damit die Zufriedenheit vieler Nutzer befriedigen.

WordPress-Nutzer aufgepasst

Da besonders Blogger gerne auf das beliebte CMS-System WordPress gerne zurückgreifen, hier noch ein extra Tipp: WordPress lässt sich mit „SEO“-Plugins wie Rank Math oder Yoast SEO zusätzlich optimieren. So lassen sich meist unnötige Archive wie das Jahresarchiv oder das Autorenarchiv deaktivieren und nach Belieben Unterseiten auf „noindex,follow“ setzen. Mehr Tipps findest Du hier: Technisches SEO für WordPress.

E-A-T besonders für Blogger wichtig

Du musst Google beweisen, dass DU vertrauenswürdig bist und ein Experte auf deinem Themengebiet bzw. in deiner Nische bist. Google will seinen Nutzern schließlich immer die besten Suchergebnisse präsentieren. Wenn Dein Blog unbekannt ist und keine vertrauenswürdigen Signale hat, wird es schwer, gute Rankings zu erreichen. Hier wird auch gerne der neumodische Begriff „E-A-T“ verwendet. Diese Abkürzung steht für „Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness“.

  • Expertise steht dabei für „Expertenwissen“: Besitzt und verbreitest Du Wissen, welches Dich als Experte ausweist?
  • Authoritativeness steht für Autorität: Wirst Du in deiner Nische als Autorität angesehen und folgen Menschen deiner Meinung?
  • Trustworthiness bedeutet Vertrauenswürdigkeit: Können andere Menschen deinen Inhalten Vertrauen schenken? Trustworthiness kann auch mit „Glaubwürdigkeit“ übersetzt werden.

Nach diesen drei Faktoren versucht Google zu bestimmen, einfach gesagt, ob Du es verdienst, vorne zu stehen oder nicht. Doch wie lassen sich E-A-T beeinflussen?

E-A-T „verdienen“

Neben dem regelmäßigen Veröffentlichen von Artikeln auf deinem Blog sind vor allem die Signale von außen, die deinen Expertenstatus und damit das Vertrauen steigern lassen. Besonders wenn andere Blogger und Experten in deiner Nische auf dich verlinken, führt das zu sehr positiven Signalen (Quelle: https://www.seo-suedwest.de/4583-google-eat-uebertaegt-sich-durch-links-auf-andere-seiten.html).

Ich möchte in diesem Artikel auf keine schmierigen Grey- oder gar Black-Hat-Taktiken eingehen und dir daher eine komplette White-Hat-Strategie vorstellen, wie Du solche positiven Signale aufbauen kannst – und zwar mittels Content Distribution:

Du kannst noch so guten Content veröffentlichen, wenn diesen niemand sieht, wirst Du auch unentdeckt bleiben und keine guten Rankings erreichen.

Content Distribution bedeutet so viel wie die Verbreitung und Bekanntmachung von Inhalten (deine Blogartikel in dem Fall) bei deiner Zielgruppe. Dabei greift Content Distribution auf eines oder mehrere Online-Marketing-Instrumente zurück und setzt deren Distributionskanäle ein, um Content innerhalb der definierten Zielgruppe im Web möglichst reichweitenstark zu verbreiten und die Marketing-Ziele zu erreichen.

Erst wenn Menschen deine Inhalte sehen, bekommst Du bspw. positive Signale durch Erwähnungen, Backlinks, Branding-Aufbau und vieles mehr.

PESO-Modell

Da die Content Distribution kein eigenständiger Online-Marketing-Kanal ist, sondern sich zahlreichen Disziplinen annimmt, kann hier das PESO-Modell von Spinsucks zur Veranschaulichung gewählt werden.

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Das PESO-Modell der Content Distribution – Quelle https://spinsucks.com/communication/pr-pros-must-embrace-the-peso-model/

 

  • P – Paid Media: Deine Inhalte werden über kostenpflichtige Kanäle wie Facebook oder Pinterest Ads verbreitet.
  • E – Earned Media: Deine Inhalte werden durch andere Blogger, Zeitungen etc. ohne dein Zutun erwähnt oder verlinkt ohne dein Zutun auf deine Inhalte.
  • S – Shared Media: Nutzer auf Social Media erwähnen und verlinken deine Inhalte.
  • O – Owned Media: Deine Inhalte werden über die eigenen Kanäle wie Newsletter, die eigene Facebook-Fanpage oder die eigene Website usw. verbreitet.

Da bezahlte Werbung für viele Blogger aufgrund von zu hohen Kosten schnell wegfällt, muss es günstiger oder gar umsonst gehen. Und hier möchte ich dir zwei mögliche Wege im Bereich Earned Media aufzeigen, wie Du gezielt mehr Reichweite erhältst:

1. Promotion in Facebook Gruppen

Auf Facebook gibt es zahlreiche Gruppen mit sehr vielen aktiven Mitgliedern. Kannst Du hier einen interessanten Artikel von dir posten, kannst Du schnell einiges an Reichweite gewinnen. STOOOOOOPPPP!!!!!!! Bevor Du jetzt loslegst und sinnlos Gruppe zuspamst, möchte ich dir ein Praxisbeispiel von uns zeigen:

2017 haben wir auf unserem Blog zum Thema „Kaufst du Backlinks?“ eine Umfrage gestartet – ein sehr heißes Thema, da dieses Vorgehen von Google nicht erlaubt ist und abgestraft werden kann, aber von vielen trotzdem intensiv durchgeführt wird.

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Der Artikel zu unserer Umfrage „Kaufst du Backlinks“

 

Damit unsere Umfrage Beachtung geschenkt bekommt, haben wir in diversen Facebook-Gruppen diese Umfrage gepostet. VORHER haben wir immer die Admins um Erlaubnis gefragt. Bitte begehe nicht den Fehler und poste ungefragt in Gruppen deinen Content. Frag vorher immer die Admins um Erlaubnis. Damit Du die Erlaubnis bekommst, sollte dein Content wirklich absolut einzigartig sein. Irgendwelche Informationen zusammenzutragen kann jeder – einzigartige Informationen wie eben diese Umfrage fallen aus der Reihe und Du hast Chancen, dass die Admins die Umfrage zum Posten freigeben.

Die Postings sahen von uns auf Facebook z. B. so aus:

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Posting auf Facebook in der Gruppe „SEO Portal“. Wichtig: Vorher immer die Admins um Erlaubnis fragen!

 

Das Ergebnis: Das Ergebnis dieser Umfrage wurde einige Male geteilt und auf Facebook diskutiert. Außerdem haben wir Verlinkungen von bspw. der SEOhochschule.de und den Linkresearchtools erhalten und wurden zum Podcast von Christoph C. Cempter eingeladen. Mit besonderen Inhalten kann man seine Reichweite steigern, ohne ein fettes Media Budget für Ads bereitzustellen. Wichtig ist, dass der Content einzigartig ist, auffällt und entsprechend verbreitet wird.

2. Networking betreiben und Kooperationen eingehen

Über klassisches Networking auf Messen oder Events (abends um 23 Uhr an der Captains Bar auf der SEO Campixx 😉) kannst Du immer noch am schnellsten Kontakt zu anderen Entscheidern aufnehmen und so Kooperationen eingehen. Beispielweise habe ich mit Pascal Horn von Nextlevelseo.de einen gemeinsamen Podcast namens Teapodcast.de gestartet auf dem wir gemeinsam über diverse SEO-Themen sprechen. Durch die Kooperation konnten wir gemeinsam mehr Reichweite erzielen und Aufmerksamkeit auf uns lenken.

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Gemeinsames Podcast-Projekt, um mehr Reichweite zu erzielen

 

Sei kreativ und gehe auf andere Entscheider aktiv zu. Überlege dabei immer, wie ihr euch gegenseitig unterstützen könnt und denke nicht nur an dich selbst. Warum sollte dich ein Experte aus der Szene unterstützen, wenn er selbst nichts davon hat?

Fazit

SEO für Blogger ist keine Kunst. Du kannst selbst einiges an deinem Blog optimieren und dadurch an Rankings gewinnen, ohne über das große Media Budget zu verfügen. Beachte die OnPage-Basics – deine Seite muss sauber und einwandfrei indexierbar sein. Wenn Du hier unerfahren bist, solltest Du auf SEO-Tools wie Seobility oder Ryte zurückgreifen. Diese helfen dir, möglichst fehlerfreie Websites zu haben. Vergiss nie, dass Du deinen Blog bekanntmachen musst – sozusagen Marketing für deinen Content betreiben musst, da deine Inhalte sonst unsichtbar bleiben.

Wenn Du noch mehr Input brauchst, empfehle ich, dir meinen Vortrag auf der SEO Campixx 2019 einmal anzuschauen 😉