Speaker Ann-Kristin Iwersen

Ann-Kristin Iwersen

Ann-Kristin Iwersen hat Philosophie, Ethnologie, Germanistik und Klassische Indologie studiert und in Ethnologie promoviert. Nach mehreren Jahren in der Projektarbeit ist sie seit 2012 als Texterin, Web-Autorin und Journalistin tätig, seit 2014 unter dem Namen AKIWERSUM. Sie schreibt vornehmlich in den Bereichen Reise, Gesundheit und Kultur. Als Journalistin Ann-Kristin vor allem für das Online-Magazin KULTURA-Extra tätig. Zwischen 2014 und 2016 war sie zudem Chefredakteurin des Printmagazins ALFA-Forum, dem Fachmagazin des Bundesverbandes für Alphabetisierung und Grundbildung e.V. Seit 2014 ist sie auch Teil des Marketing-Teams der Geschenke24 GmbH.

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Interviews mit Ann-Kristin Iwersen


Steckbrief & Interview: OMT-Speakerin Ann-Kristin Iwersen

Mit wem habt ihr es in den Vorträgen des OMT 2017 eigentlich zu tun?

Lernt die Speaker näher kennen! Neben Fachthemen haben wir auch persönliche Fragen an die Speaker gerichtet. Erfahrt hier im Interview mehr über Ann-Kristin Iwersen und warum ihr ihren OMT-Vortrag „Briefings für Texter schreiben: So bekommst Du den Text, den Du haben willst“ nicht verpassen solltet.

OMT: Hallo Ann-Kristin, unsere Leser wollen sicher gerne mehr über Dich als Online Marketing-Experte, aber auch als Mensch erfahren: Stell Dich doch kurz vor und beschreib Dich als Person. Was würden zum Beispiel gute Freunde als typische Charakterzüge nennen?

Ann-Kristin Iwersen: Oh, wie schwierig. Also: Ich bin in Hamburg geboren und in Schleswig-Holstein auf einem Resthof aufgewachsen. Daher rührt sicher meine Liebe zur Natur. Die wichtigsten Ingredienzien meiner Existenz sind ohne Zweifel Bücher und Reisen. Fotoapparate, Stifte und Papier dürfen auch nicht fehlen.

Studiert habe ich Philosophie, anschließend habe ich in Ethnologie promoviert. Während der Promotion habe ich zudem in Teilzeit einen Bachelor in Germanistik und Klassische Indologie gemacht – nur so aus Spaß. Ich bin ein extrem wissbegieriger Mensch, der immer irgendwas lernen muss (das ist natürlich für eine Texterin ausgesprochen hilfreich). Ansonsten zählt zu meinen Eigenschaften: kreativ, zielstrebig, hartnäckig, manchmal erschreckend ehrlich und unverblümt, in jedem Fall stets für eine Überraschung gut. Ich höre oft, dass ich sehr geduldig sei. Ob das immer so stimmt, weiß ich nicht.

OMT: Natürlich möchten wir auch über Deine persönliche Berufswelt mehr erfahren: Wie hat Dich Dein Weg ins Online-Marketing geführt?

Ann-Kristin Iwersen: Das war reiner Zufall. Eigentlich wollte ich immer in die Wissenschaft, aber ich hatte nur Lehraufträge und keine feste Stelle an der Uni. Meine Forschung habe ich viele Jahre mit wissenschaftlichen Stellen und Projektmanagement in sozialen Projekten bei einem Verein finanziert. Das war gut so, und ich habe viel gelernt, aber meine Berufung war die soziale Projektarbeit nicht.

Ich schreibe, seitdem ich denken kann – sei es kreativ, wissenschaftlich oder journalistisch. Nur meist ohne oder fast ohne Bezahlung. Irgendwann habe ich dann angefangen, nebenbei als Texterin zu arbeiten, einfach weil ich gehört hatte, dass man da fürs Schreiben tatsächlich Geld bekommt. Das hat mir viel Spaß gemacht, aber ich habe das anfangs nicht als ernsten Berufsweg gesehen.

Als mein letztes soziales Projekt 2014 auslief, kam ich mit einer Uni-Freundin (Danke, Frauke!) ins Gespräch, die mir sagte: „Wenn Du sowieso auch textest – bewirb Dich doch bei uns, wir suchen immer mal wieder Texter.“ Ich hatte mir erstmal gar nicht so viel davon versprochen, mich aber auf gut Glück beworben. Und so kam es, dass ich im November 2014 bei Geschenke 24 anfing. Mir wurde aber dann schnell klar, dass das kein „Überbrückungsjob“ ist, sondern ein Einstieg in eine wirklich neue berufliche Perspektive. Auch weil ich das Glück hatte, wirklich intensiv und individuell gefördert zu werden und viel Raum zum Lernen zu haben. Und so kam ich also zum Online Marketing mit den Schwerpunkten Texten/Content Creation – das möchte ich nicht mehr missen!

OMT: Wie sieht deine typische Arbeitswoche aus?

Ann-Kristin Iwersen: Ich glaube, die ist herzlich unspannend! 😊 Da ich im Home Office arbeite, ist alles recht entspannt: Ich kann mit dem Frühstückskaffee in der Hand recht früh anfangen, zu arbeiten und habe keine Zeitverluste durch An- und Abreise ins Büro. Je nachdem, ob es ein Geschenke 24-Tag ist oder für Freiberufliches, sehen die Aufgaben etwas anders aus.

Aber eigentlich sieht meine Arbeitswoche aus wie bei den meisten: Unter der Woche arbeite ich meist „regulär“ bis 16 oder 17 Uhr und mache dann was anderes, gehe spazieren oder einem meiner 20.000 Hobbys nach. Abends setze mich dann nochmal zwei bis drei Stunden an ein Projekt. Am Wochenende gestalte ich das meist etwas flexibler. Da arbeite ich zwar auch (fast) immer, aber meist eher nachmittags und abends – je nach Bedarf.

OMT: Butter bei die Fische: Für welche Aufgaben deines Jobs stehst Du morgens gerne früher auf? Bei welchen würdest Du Dir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen?

Ann-Kristin Iwersen: Gerne stehe ich für alle kreativen Dinge auf, weil ich einfach gerne Neues entwickle, gestalte und schreibe. Da ist mein Kopf auch sofort wach. Die Decke über den Kopf ziehen: bei Textaufträgen von 300 Worten mit zehnseitigem Briefing, um den Bogen zu meinem Vortragsthema zu schlagen.

OMT: Zum Alltag eines Online Marketers gehören manchmal auch unbequeme Dinge wie technische Fehler und Bugs. Sowas kostet gerne mal Zeit und Neven: Was bringt Dich so richtig auf die Palme (bestimmte Systemfehler, Tools o. ä.)?

Ann-Kristin Iwersen: Wenn das System genau dann abstürzt, wenn der Text nach drei Stunden Arbeit gerade fertig oder überarbeitet ist, und ich just an diesem Tag nicht in Word oder ähnliches vorgeschrieben, sondern direkt ins System eingepflegt habe.

OMT: Wie schaltest Du am besten ab, wenn Du eine stressige Woche hattest?

Ann-Kristin Iwersen: Am besten kann ich abschalten, wenn ich die Kamera einpacke und stundenlang durch die Straßen oder die Natur wandere und fotografiere (geht auch ohne fotografieren). Einfach losgehen ohne Ziel. Alternativ lese ich gerne gute Bücher, zum Beispiel einen Krimi von Fred Vargas.

OMT: Was war für Dich persönlich bisher der bedeutsamste oder schönste Moment deiner Online Marketing-Laufbahn?

Ann-Kristin Iwersen: Natürlich die Einladung zum OMT! 😉 Spaß beiseite: Ich glaube nicht, dass es einen speziellen Moment gibt. Bedeutsam ist für mich das Gefühl, dass Menschen meine Texte mögen und ich tun kann, was mir am meisten Spaß macht: schreiben (und dass ich dafür auch noch Geld bekomme).

OMT: Für Dich wird es die erste Teilnahme beim OMT. Was erwartest Du von der Konferenz?

Ann-Kristin Iwersen: Habe ich da spezielle Erwartungen? Ich glaube, meine Erwartungen sind ziemlich konventionell. Das Programm ist sehr vielseitig. Es sind Leute aus den verschiedensten „Ecken“ des Online Marketing dabei. Daher erhoffe ich mir als Teilnehmerin natürlich viel Input, auch in Bereichen, mit denen ich mich sonst nicht so intensiv beschäftige, sowie neue, interessante Kontakte. Aus Speaker-Sicht gesprochen, bin ich natürlich auf Feedback zu meinem Vortrag aus ganz anderen Blickwinkeln gespannt, die ich vorher vielleicht nicht so „im Fokus“ hatte.

OMT: Welche Learnings erwartet die Zuschauer in deinem Vortrag „Briefings für Texter schreiben: So bekommst Du den Text, den Du haben willst“? Für welche Gebiete ihrer Berufspraxis werden sie dieses Wissen ideal einsetzen können?

Ann-Kristin Iwersen: Aus meiner Erfahrung gibt es bei Briefings vereinfacht gesprochen zwei Gefahren: die Gefahr, zu wenig vorzugeben, und die, zu viel vorzugeben. Beides ist für den Texter problematisch, aber auch für den Auftraggeber: In beiden Fällen läuft er Gefahr, keine optimalen Texte zu erhalten und Geld und/oder seine Zeit ineffizient einzusetzen. In dem Vortrag möchte ich aufzeigen, wo die Probleme bei beiden „Extremen“ der Briefinggestaltung liegen.

Außerdem werde vorstellen, wie man ein Briefing konkret aufbauen sollte, damit der Texter möglichst das Gewünschte liefert. Bei Agenturen sind Briefings nach meiner Erfahrung meist top. Darum denke ich, dass das Thema besonders für Unternehmen, Versicherungen usw. interessant ist, die direkt Texte einkaufen. Ziel ist, dass der Auftraggeber Briefings so schreibt, dass er Zeit und finanzielle Ressourcen beim Textkauf effizienter einsetzt. Ich muss aber auch vor falschen Hoffnungen warnen: Ein gutes Briefing allein heißt natürlich nicht, dass der Text so kommt, wie gewünscht. Auch dafür gibt es verschiedene Gründe, die ich auch ansprechen werde.

OMT: Vielen Dank fürs Interview und die Einblicke in Dein Berufs- und Privatleben. Wir freuen uns, Dich als Speaker beim OMT 2017 dabei zu haben!

**Der OMT 2017 am 01.09.2017 in Wiesbaden**

Auf der Eintageskonferenz erwarten dich erfahrene 23 Top-Speaker der Branche aus ganz Deutschland inklusive:

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Die Location im pentahotel Wiesbaden ist nur ein Katzensprung von Frankfurt entfernt: Vom Bahnhof oder Flughafen aus bist du in unter 30 Minuten vor Ort.

Sehen wir uns im September?

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