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Google-Werbung: Welche Kosten erwarten mich?

Google-Werbung: Welche Kosten erwarten mich?

Lesezeit: 14 Min | Autor: Annika Wurm

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Wer sich online platzieren möchte – egal ob als Unternehmen oder Person – wird früher oder später auf Google und das Thema Suchmaschinenmarketing (SEM) stoßen; vermutlich früher.

Denn mit Suchmaschinenmarketing ist die Symbiose aus bezahlten Google Ads und den organischen, kostenlosen Website-Platzierungen in der Google-Suche gemeint. Immer noch zählt Google dabei mit Abstand zur beliebtesten Suchmaschine in Deutschland.

Doch wie hoch belaufen sich Kosten für Google-Werbung eigentlich?

Das hängt zwar vom individuellen Fall und der strategischen Ausrichtung ab, lässt sich aber auf wichtige Faktoren aus dem Bereich Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) runterbrechen.

Schauen wir uns also an, welche möglichen Maßnahmen dabei eine Rolle spielen.

Wir werfen dabei bewusst einen Blick über den Teller beziehungsweise die bezahlte Google-Werbung hinaus. Denn SEA ist so eng mit SEO verzahnt, dass häufig beide Bereiche im Zusammenspiel zum Einsatz kommen. Wir betrachten also beide Disziplinen.

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Am Ende wirst Du ein Bild davon haben, welche Bereiche Dir im Rahmen des Suchmaschinenmarketings begegnen können, auch wenn wir nicht immer eine konkrete Kostenzahl dahinter schreiben können.

Grundsätzlich sei vorab betont, dass nicht alle genannten Kostenfaktoren Teil jedes SEM-Projekts sein müssen. Das hängt stark vom jeweiligen Status Quo und der gewünschten Zielerreichung ab.

Lass Dich also nicht abschrecken. Aber sei Dir auch darüber im Klaren, dass beide Disziplinen durchaus ins Komplexe gehen können.

Suchmaschinenmarketing: Was ist was?

Wie eingangs schon kurz erklärt, verbirgt sich hinter dem Suchmaschinenmarketing die Kombination aus bezahlten und unbezahlten Einträgen in Google:

  • SEA = Suchmaschinenwerbung = Google-Werbung / Google Ads => durch Google erhobene Klickkosten

Es gibt neben Google natürlich noch andere Suchmaschinen wie Bing. Auch deren Werbeangebote zählen mit in den Kosmos der Suchmaschinenwerbung.

Von der bezahlten Google-Werbung abzugrenzen ist der Bereich SEO:

  • SEO = Suchmaschinenoptimierung = keine durch Google erhobenen Klickkosten

Wenn es um das Thema Kosten geht, hast Du nun bereits herauslesen können, dass Google bei Klicks auf bezahlte Anzeigen Klickkosten berechnet. Der Klick auf einen organischen Eintrag ist hingegen kostenfrei (von indirekten Kosten für die Content-Beschaffung und Optimierung mal abgesehen).

Natürlich können neben den Plattform-abhängigen Beträgen zusätzlich Agenturkosten entstehen, sofern Du die Themen Google-Werbung und SEO fachlich auslagern solltest. Werfen wir einen Blick auf die konkreten potenziellen Kostenfaktoren:

Mögliche Kostenfaktoren in der Google-Werbung

Das Google Ads-Konto und Merchant Center

Gute Nachricht: Ein Google Ads-Konto ist per se kostenlos. Im Google Ads-Konto stellst Du Deine Kampagnen für die verschiedenen Formate Search, Shopping, Display und Video ein.

Solltest Du einen Online-Shop besitzen und Shopping-Anzeigen planen, wird Dich interessieren, dass auch das Google Merchant Center kostenfrei bereitgestellt wird. Darin liegt der Produktdatenfeed ab.

In diesen Punkten musst Du also schon mal keine Kosten für Google-Werbung berücksichtigen.

Klickkosten

Klickkosten entstehen nur, wenn der Betrachter die Anzeige tatsächlich klickt. Die reinen Impressionen sind kostenlos. Dieses Bezahlmodell findet Anwendung bei klassischen Suchnetzwerk-Anzeigen beziehungsweise CPC-basierten Gebotsstrategien in Google Ads.

Google-Werbung: Welche Kosten erwarten mich?

Es gibt allerdings auch CPV- und CPM-basierte Gebotsstrategien. Abgerechnet wird dann folgendermaßen:

CPV = Cost per View => Kosten pro Einblendung

CPM = Cost per Mille => Kosten pro tausend Kontakte

Bleiben wir aber der Einfachheit wegen beim CPC, also Cost per Click.

Klickkosten setzen sich zusammen aus dem von Dir abgegebenen Gebot und dem Qualitätsfaktor. Bei dem Qualitätsfaktor handelt es sich um eine Bewertungsskala von 1 bis 10. 10 ist dabei die Top-Bewertung durch Google.

Da sich der finale Klickpreis durch ein bestimmtes Berechnungsmodell ergibt, kann ein hoher Qualitätsfaktor dafür sorgen, dass Du für gute Anzeigenpositionen in Google weniger zahlen musst als Mitbewerber mit niedrigem Qualitätsfaktor.

Mitbewerber spielen insgesamt eine wichtige Rolle bei den Klickpreisen: Je umkämpfter das Keyword, desto teurer ist es tendenziell.

Und was kostet so ein Klick nun?

Die Preise können je nach Wettbewerb und Branche zwischen niedrigen Cent- und hohen Euro-Beträgen variieren.

Möchtest Du einen groben Einblick haben, mit welchen CPCs Du rechnen musst, helfen Dir Keyword-Recherche-Tools.

Der Google Keyword Planner ist beispielsweise ein sehr beliebtes Tool, teste es einfach mal aus. Beachte aber, dass die Prognosen nur der Orientierung dienen und nicht 1-zu-1 den finalen Preis vorhersagen können.

Anhand Deiner finalen Klickpreise weißt Du aber später genau, wieviel Geld Du pro Klick beziehungsweise Conversion investiert hast und kannst auf dieser Basis einen Return-On-Invest (ROAS) berechnen.

Diese Betrachtung erleichtert es Dir sehr, zu beurteilen, ob sich Dein Investment für Google-Werbung lohnt. Solltest Du nicht im E-Commerce tätig sein, solltest Du wissen, welches andere primäre Ziel auf der Website im Vordergrund steht und wie Du es technisch messen kannst.

Handelt es sich zum Beispiel um Leads auf Basis von Kontaktformularen, versuche diesem Ziel einen konkreten Umsatzwert zuzuordnen. Wie? Anhand Deiner bisherigen Erfahrungen zum Kundenlebenszyklus und der damit einhergehenden Folge-Einnahmen.

Wichtig:

Tracking-Tools wie Google Analytics (Standard-Version ist kostenfrei) müssen dafür sauber aufgesetzt sein, damit Conversions wie Verkäufe im Online-Shop auch den verschiedenen Kanälen korrekt zugeordnet werden können. Das hängt unter anderem vom gewählten Attributionsmodell ab, dieses Thema würde aber in diesem Artikel zu stark ins Detail gehen.

Vom CPC selbst abgesehen, kannst Du natürlich anhand Deines angesetzten Tages- beziehungsweise Monatsbudgets direkt steuern, welche Kosten Du bereit bist, zu investieren.

Beachte aber Folgendes:

  1. Google kann Tagesbudgets um bis 100 Prozent überschreiten. Solltest Du solch einen Kosten-Peak in Deinen Statistiken entdecken, bedeutet das nicht gleich Grund zur Sorge. Behalte einfach im Blick, dass Google die Budgets an den übrigen Tagen des laufenden Monats wie gewöhnlich wieder einspart.
  2. Sollten Deine Gebote zu niedrig angelegt sein oder die ausgewählte Gebotsstrategie dagegen wirken, kann es passieren, dass Impressionen aufgrund des Anzeigenrangs entgehen. In diesem Fall, oder aber wenn grundsätzlich ein zu geringes Suchvolumen auf Deinen ausgewählten Keywords liegt, wirst Du Dein Budget nicht ausreizen.

    Optionale Agenturkosten für Consulting und Umsetzung

    Wenn Du Dich für die Unterstützung einer Agentur entscheidest, kommen natürlich je nach Wahl unterschiedliche Stunden- beziehungsweise Honorarsätze auf Dich zu.

    Wie viele Stunden investiert werden müssen, wird dann häufig in Form eines Audits analysiert. Natürlich stellt sich auch die Frage, ob Du den Dienstleister lediglich beratend an Deiner Seite haben möchtest oder auch für die Umsetzung und gegebenenfalls fortlaufende Optimierung.

    Auch für Reportings, Meetings usw. fallen dann unter Umständen Zeiten und Kosten an.

    Unabhängig davon, ob Du Dir externe Hilfe holst oder Google Ads selbst umsetzt, solltest Du außerdem Zeitressource beziehungsweise Manpower für die Werbemittelerstellung berücksichtigen.

    Werbemittelerstellung

    Keine Google-Werbung ohne Werbemittel, klar.

    Fällt Deine Wahl auf reine Search Ads, so solltest Du jemanden an der Hand haben, der geschickt darin ist, für Dich passende Werbetexte zu erstellen und der die Mechanismen der Suchmaschinenwerbung verinnerlicht hat. Vielleicht bist das ja auch Du selbst.

    Grundsätzlich stehen für die Texte nur begrenzte Zeichenflächen zur Verfügung. Manchmal ist es gar nicht so einfach, die gewünschte Botschaft darin zu verpacken.

    Auch mit der richtigen Ansprache und dem geschickten Einsatz von Symbolen, Zahlen und anderen Marketing-Methoden wie Verknappung solltest Du Dich idealerweise auskennen.

    Entscheidest Du Dich für Display Banner oder Video Ads, plane Ressourcen für die Bild- und Videoerstellung ein. Hast Du bereits Werbematerial vorliegen, solltest Du überprüfen, ob es den Google Ads-Richtlinien entspricht. Zu den Vorgaben gehören zum Beispiel bestimmte Formate und Dateigrößen, die eingehalten werden müssen.

    Kommen wir zum nächsten Punkt, der Tracking-Einrichtung.

    Tracking-Einrichtung für Deine Google-Werbung

    Wie gerade bereits beschrieben, solltest Du ein funktionierendes Tracking im Google Ads-Konto vorliegen haben. Ansonsten weiß weder Google noch Du, was Dir die Kampagnen bringen.

    On top gibt es von Google eine schlechtere Bewertung zum Optimierungsgrad Deiner Kampagnen. Das Tracking ist also ein absolutes Must-have, nicht nur für Google-Werbung, sondern natürlich auf für SEO und alle übrigen Kanäle.

    Das Tracking kann beispielsweise zentral über den kostenlosen Google Tag Manager und Google Analytics implementiert und von dort aus ins Ads-Konto importiert werden.

    Call-Tracking für webbasierte Anrufverfolgung

    Ein Thema für alle Unternehmen, die Telefonkontakte zu ihren Zielen zählen: das Call-Tracking.

    Generell lassen sich mobile Klicks auf Website-Telefonnummern auch als Link-Klick messen, sofern die Nummer tatsächlich verlinkt ist (Linkmuster ist “tel:[Rufnummer]”). Möglicherweise hat sich aber jemand nur verklickt und somit nicht wirklich angerufen.

    Desktop-Nutzer lassen sich auf diese Weise zudem nicht erfassen; die wenigsten verwenden Desktop-Apps zum Telefonieren und um auf diese Weise Unternehmen zu kontaktieren.

    Für solche Anwendungsfälle gibt es Call-Tracking-Anbieter, bei denen Rufnummern gebucht werden können. Handelt es sich um einzelne Nummern, die verfolgt werden sollen, ist das zum Teil schon für kleines Geld im zweistelligen Bereich im Monat realisierbar.

    Die gebuchte Call-Tracking-Nummer wird dann manuell auf der Seite ersetzt und schaltet sich technisch gesehen einfach kurz vor die ursprüngliche Rufnummer, auf die weitergeleitet wird. Der Anrufer bekommt davon also nichts mit.

    In der Auswertung lässt sich später gut erkennen, ob der Anruf erfolgreich entgegengenommen wurde oder nach wenigen Sekunden vielleicht abgebrochen wurde.

    Warum das für Deine Google-Werbung relevant ist?

    Vielleicht hast Du den Eindruck, dass die Anzeigen nichts bringen. Das Call-Tracking deckt aber möglicherweise auf, dass sie sehr wohl ihren Teil beitragen, indem sie für eine Vielzahl an Telefonanrufen sorgen – potenzielle Leads beziehungsweise Kunden für Dein Business.

    Google-Werbung und die Welt der Tools

    Je nach Bedarf solltest Du optionale Kosten durch Zusatztools berücksichtigen, die es Dir vereinfachen, Deine SEA- und SEO-Maßnahmen zu analysieren und selbst zu managen.

    Exemplarisch findest Du hier ein paar Tools aufgeführt:

    ToolEinsatzbereichKosten
    ChannableDatenfeed-Management, beispielsweise für Facebook Dynamic Product Ads oder Google ShoppingBusiness-Accounts starten bei 29 € monatlich.
    HotjarCRO / Eye- und Scrolltracking für LandingpagesKostenlos für den Privatgebrauch

    Business-Accounts starten bei 89 € monatlich.

    OpteoSEA-OptimierungstoolBusiness-Accounts starten bei 88 € (97 Dollar) monatlich.
    AdalysisSEA-OptimierungstoolBusiness-Accounts starten bei 89 € (99 Dollar) monatlich.
    OptimizelyCRO / Landingpage A/B-Tests

     

    Online Marketing Tools & Testberichte

    Jeder, der im Internet sein Geld verdienen möchte, kommt an der Nutzung unterschiedlicher Online Marketing Tools nicht mehr vorbei. Jeder clevere Unternehmer versucht sich nicht von einem einzelnen Online Marketing-Kanal abhängig zu machen, so dass er diverse Kanäle optimal managen muss. Das ist oftmals gar nicht mehr ohne die Hilfe spezieller Online Marketing Tools möglich.

    Hier findest du weitere Online Marketing Tools und Testberichte

    Nachdem wir von Klickkosten bis Tools einige SEA-Kostenfaktoren betrachtet haben, schauen wir uns nun die SEO-Seite an. Natürlich gelten wichtige Must-haves wie ein Datenanalyse-Tool wie Google Analytics für beide Bereiche als unabdingbar.

    Mögliche SEO-Kostenfaktoren

    Auch im SEO-Bereich stellt sich zentral die Frage, ob Du das Ganze an einen Dienstleister auslagerst. In dem Fall würdest Du je nach Anbieter eventuell wieder mit einem SEO-Audit starten, dessen Kosten etwa zwischen 5.000 und 10.000€ liegen.

    Ausgangsbasis und Herzstück von SEO-Projekten sind dann aber in aller Regel eine Keyword-Analyse sowie eine Keyword-Map.

    Keyword-Analyse und Keyword-Map

    Bei der Keyword-Analyse wird geprüft, welche Keywords für das Business beziehungsweise die Website relevant und wie die aktuellen Positionen in der Google-Suche sind. Je nach derzeitigem Ranking ergeben sich dann Schwerpunkte in der Suchmaschinenoptimierung einzelner Landingpages.

    Denn die Keyword-Map legt fest, welche Landingpage für welche Keywords ranken soll. Dabei gilt Folgendes:

    • Eine Landingpage darf aus SEO-Gesichtspunkten für mehrere Keywords ranken, was natürlich auch den Traffic ankurbelt.
    • Ein einzelnes Keyword in der Map darf jedoch nur einer Landingpage zugeordnet sein. Es sollten sich also keine Überschneidungen ergeben. Versuchen mehrere Seiten zu einem Keyword zu ranken oder werden parallel auf dieses optimiert, geht Traffic-Power verloren, die eigentlich nur einer Seite hätte zu Gute kommen sollen.

    Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Content einer Seite den zugeordneten Keywords auch entsprechen muss. Damit wären wir bereits bei der Überleitung von der Keyword-Map zum Content-Marketing.

    Onpage-Optimierung – Content-Marketing

    Je nachdem, wie gut Deine Unterseiten bereits für die festgelegten Keywords optimiert sind, solltest Du den Content auf der Seite näher unter die Lupe nehmen.

    • Wird das Keyword dort thematisch sinnvoll und zielführend aufgegriffen?
    • Wird die Intention der Suchenden mit dem Content wirklich getroffen?
    • Ist der Content optisch ansprechend aufbereitet und enthält strukturgebende Elemente?
    • Sind Bilder und Videos eingebaut, sowie wichtige Elemente zur Nutzerführung wie Call-To-Action-Buttons?

    All diese Punkte sind übrigens auch für Deine Google-Werbung relevant beziehungsweise für die Qualitätsbewertung der Anzeigen durch Google.

    Google-Werbung: Welche Kosten erwarten mich?

    Bildschirm mit Content-Marketing-Symbolen

    Es kann also Sinn machen, eine Seite inhaltlich zu überarbeiten oder gänzlich neu aufzubauen. Je nachdem, wie viele Seiten betroffen sind, kann natürlich auch ein entsprechender Aufwand von mehreren Stunden oder Tagen dahinterstehen.

    Manchmal genügen aber auch kleinere Textanpassungen, zum Beispiel in den Überschriften oder durch das Ergänzen von erweiternden Textabschnitten und anschaulichen Videos.

    Neben inhaltlichen zählen aber auch technische Faktoren der Suchmaschinenoptimierung: der technische SEO-Checkup.

    Onpage-Optimierung – technisches SEO

    Im Rahmen technischer SEO-Maßnahmen wird zum Beispiel überprüft, ob die Überschriften auf allen Unterseiten richtig formatiert und somit korrekt für die Suchmaschine lesbar sind.

    Auch das Thema Page Speed, also die Ladegeschwindigkeit der Website, zählt dort mit rein. Denn wir alle wissen: Lange Ladezeiten können echte Conversion-Killer sein!

    Vielleicht hast Du auch schon mal etwas von Metadaten gehört.

    In der Meta Description zum Beispiel wird bestimmt, welche Informationen zur Unterseite später in der Vorschau in der Google-Suche erscheinen. Der Platz für Text ist begrenzt, zumal die Metadaten das entscheidende Merkmal sind, ob ein User sich zum Klick auf die Website entscheidet oder nicht (vom Ranking mal abgesehen).

    Es lohnt sich also, sich die Mühe zu machen, die Meta Descriptions dahingehend anzupassen, die Aufmerksamkeit der Suchenden zu erlangen und alle formalen Vorgaben einzuhalten.

    Und hey, aus der Meta Description lassen sich auch wertvolle Informationen für die Google-Werbung ziehen: zum Beispiel welche Textbestandteile beziehungsweise Marketingbotschaften die besten Klickraten erzielen.

    Neben der Onpage-Optimierung gibt es noch einen Bereich, der sich außerhalb der Website abspielt, die Offpage-Optimierung.

    Offpage-Optimierung – Linkbuilding

    Ein wichtiger Offpage-Faktor ist das Linkbuilding.

    Externe themenrelevante Websites, die auf die eigene Seite verlinken, werden von Google erkannt. Sie stärken somit die Power und den Trust-Faktor Deiner Seite, Google mag das und berücksichtigt so etwas positiv fürs Ranking.

    So kannst Du beispielsweise Gastartikel verfassen und auf Blogs veröffentlichen, die gut in das Themenspektrum Deiner Website passen. Innerhalb des Artikels kannst Du auf weiterführende Infos auf Deiner Website verweisen.

    Solche Methoden sind natürlich mit etwas Arbeit und Geduld verbunden.

    Generell ist Suchmaschinenoptimierung eine Disziplin, deren Ergebnisse selten von heute auf morgen sichtbar werden. Wer sich aber reinkniet, kann häufig nach mehreren Wochen bis Monaten mit ersten sichtbaren Entwicklungen bezüglich der eigenen Rankings rechnen.

    Local SEO – Google My Business-Optimierung

    Auch die Optimierung des Google My Business-Eintrags zählt mit zur SEO. Nicht nur, aber insbesondere lokale Unternehmen haben mit einem informativen, gut aufgebauten My Business-Eintrag ein wichtiges Aushängeschild.

    Die Boxen erscheinen sehr präsent oben in der Google-Suche für passende Suchanfragen.

    Interessenten erwarten dort zum Beispiel:

    • aktuelle Öffnungszeiten,
    • telefonische Erreichbarkeit,
    • Fotos von der Location und
    • Bewertungen

    Nun hast Du einige Faktoren kennengelernt, die Dir beim Suchmaschinenmarketing begegnen können. Königsdisziplin dabei ist, Google-Werbung und SEO strategisch so gut aufeinander abzustimmen, dass sich beide Bereiche nicht in die Quere kommen, sondern bestens ergänzen.

    Wenn Du Dich für das Thema näher interessierst, wirf doch mal hier ein Blick in diesen Artikel:

    SEA und SEO zu einer Strategie vereinen: Nachteile aus, Chancen an!

    Wenn Du einen konkreten Überblick haben möchtest, welche Maßnahmen im Suchmaschinenmarketing für Dich relevant sein könnten und welche Kosten damit verbunden sind, kannst Du Dir natürlich bei vielen Dienstleistern kostenfreie Angebote einholen.

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