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Unser Recap zum Ads Camp 2019

Unser Recap zum Ads Camp 2019

Lesezeit: 25 Min | Autor: Angela Zahn

Day 1:

Mein Wecker klingelte das erste Mal um 4:20 Uhr. Nach zweimal Drücken der Snooze-Taste stand ich letztendlich pünktlich um 6:27 Uhr an Gleis 18 am Frankfurter Hauptbahnhof, um nach Köln ins Hilton Hotel zum 3. (Facebook) Ads Camp zu fahren.

Anders als im letzten Jahr war Köln zwei Tage lang Nerdschutzgebiet, anstatt wie gewohnt nur einen Tag lang. Day 1 war komplett deutschprachig, während Jan, Ben und Alex an Day 2 die internationalen Speaker wie Sean Ellis und Andrew Foxwell auf die Bühne geholt haben. Natürlich gab es auch 2019 ein Pre-Event, an dem ich aber leider nicht teilnehmen konnte, weil ich erst Montags angereist bin.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch die drei Obernerds und dem anschließenden Vorstellen der Moderatoren – wieder Lars Budde und Felix Beilharz – konnte das Ads Camp 2019 schon starten.

Mehr Durchblick, mehr Umsatz – So organisierst und optimierst Du Deine Facebook & Instagram Ads 2019 richtig

Florian Litterst – adsventure.de

Wie auch schon im Jahr davor durfte Florian Litterst als einer der Ersten mit seinem Vortrag starten. Er sprach darüber, wie Du mit mehr Organisation im Werbeanzeigenmanager mehr Gewinn rausholen kannst.

Als Erstes ging er dabei auf das Kampagnennaming ein; sprich wie Werbetreibende Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen richtig benennen sollten, um auch bei großen Werbekonten noch einen umfassenden Überblick zu behalten. Das Kampagnennaming sollte die Funnelstufe und das Kampagnenziel beinhalten.

! Wichtig aber dabei: Wie überall im Marketing gibt es hier keine Generallösung. Das Naming sollte auf das Werbekonto passen und für Dich und das übrige Team verständlich sein.

Ein Beispiel ist: #Funnelstufe_JJJJ_MM_region_Kampangenziel_Kampagnenname

Die Funnelstufe kann dabei auch abgekürzt werden in:

  • TOFU: Top of the Funnel
  • MOFU: Middle of the Funnel
  • BOFU: Bottom of the Funnel

Das Hashtag sollte im Wording verwendet werden, um im Werbeanzeigenmanager richtig filtern zu können. Auf der Anzeigengruppenebene sollte auf Land bzw. Region, Audience-Typ, Geschlecht sowie Alter der Zielgruppe, Platzierungen und dem Biddingtype sowie das Gebot eingegangen werden.

Anzeigen können nach diesem Muster benannt werden: JJ_MM-Format_Bild_Beschreibung_Text_Bild_Beschreibung

Nutze dabei Abkürzungen, damit das Naming nicht endlos wird. WCA für Website Custom Audience, LAL für Lookalike, usw.

Falls Du noch kein einheitliches Naming in Deiner Kampagnenstruktur hast und es nun in Angriff nehmen willst, ist die Funktion „Suchen und Ersetzen“ laut Florian goldwert, um die Parameter umzubenennen.

Anschließend ging Florian noch auf die Spaltenansicht im Werbeanzeigenmanager ein, wie wichtig eine individuelle Spaltenanpassung für das Monitoren ist und gab zusätzlich den Tipp bestehende Zielgruppen neu zu erstellen, wenn die Performance bei eigentlich guten Anzeigen nachlässt, weil Facebook dadurch die Zielgruppe neu zusammenstellt und somit neue Nutzer angesprochen werden können.

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Zum Schluss sprach er noch folgende Empfehlungen an uns aus:

  1. Event Test-Tool nutzen, um korrekte Implementierung des Pixels zu prüfen
  2. Dashboards in Facebook Analytics erstellen
  3. Auslieferungs-Insights verwenden, um ausgebrannte Zielgruppen feststellen zu können (über First Time Impression Rate)
  4. Kampagnenbudgetoptimierung (CBO) nutzen, um manuelle Arbeit zu verringern
  5. Value Based Lookalike Audiences bespielen, um statistische Zwillinge Deiner Bestkunden zu erreichen

Facebook Pixel extrem

Thomas Hutter & Thomas Besmer – Hutter Consult AG

Beim zweiten Vortrag des Tages waren die beiden Thomas von Hutter Consult auf der Bühne, um den Facebook Pixel näher zu erläutern.

Zuerst vermittelte Thomas den Anwesenden, weshalb der Facebook Pixel für Werbetreibende wichtig ist und verwendet werden sollte: Er wird also beispielsweise für das Retargeting, für Custom Audiences ebenso für Lookalikes und Conversion Tracking, für Sequenzing, zum ROI-Messen und für Statistiken in Facebook Analytics benötigt.

Ein „advanced“ Pixel setzt sich zusammen aus dem Basis-Code, den Standard-Events, die idealerweise mit benutzerdefinierten Parametern angereichert sind, und Custom Events zusammen.

Nach dem Präsentieren des Basiswissens ging Thomas noch auf den Einsatz von Triggern ein, die über den Google Tag Manager (GTM) gesetzt werden können und auch sollten, um Events erst nach bestimmten Ereignissen feuern zu können. Somit kann die Zielgruppe noch spezifischer segmentiert werden, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

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„Je mehr Events, umso mehr werdet ihr mit Facebook Analytics Spaß haben.”

Thomas Hutter

Als Beispiel nannten die beiden die Scrolltiefe, die als Trigger für das Event „ViewContent“ dienen sollte, um nur Nutzer in einer Zielgruppe zu erfassen, die sich auch wirklich die entsprechende Seite angeschaut haben.

Der zweite Trigger im GTM, auf den die Speaker eingingen, war die Elementsichtbarkeit. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden, wenn Du sicherstellen möchtest, dass der Nutzer ein bestimmtes Element auf der Seite angezeigt bekommen hat, um in die Zielgruppe aufgenommen zu werden.

Zusätzlich ist es auch sinnvoll die Events erst nach einer bestimmten Zeit feuern zu lassen, damit Bounces nicht mitgetrackt werden. Das kannst Du ebenfalls im GTM mit dem Timer einstellen. Eine kluge Herangehensweise ist es,  Scrolltiefe und Timer zu kombinieren.

Diese Bedingungen verkleinern Deine Zielgruppe allerdings enorm, weshalb davon abzuraten ist, wenn Du ohnehin nur sehr wenige Besucher auf Deiner Seite hast.

Am Schluss ihrer Session nannten Thomas und Thomas noch den Pixel Helper, Pixel Caffeine und Pixel.me als Tools, die bei der Implementierung des Pixels helfen können.

Dos and Don‘ts für Instagram Shopping

Lena Gmeiner – Just Spices

Als nächstes kam der Track von Lena Gmeiner, Performance Marketerin bei Just Spices, an die Reihe. Sie war die einzige Speakerin auf dem Ads Camp und sprach in ihrer sehr kreativ gestalteten Präsentation über die Must Haves und No Gos bei Instagram Shopping.

Gestartet ist sie aber erst mit ein paar Fakten über Instagram. Demnach interagieren bereits 90 Millionen Nutzer mit Instagram Shopping und überraschenderweise empfindet mehr als die Hälfte der Instagram Nutzer Werbung auf der Plattform als positiv. Daher solltest Du auch mit Instagram Ads starten!

Ihr Erfolgsrezept von Instagram liegt dabei in der Mischung aus Performance-Werbemittel und Werbepsychologie. Das Einsetzen von Social Proof ist dabei enorm wichtig, ebenso wie das Verwenden von Testimonials (Herding).

Zudem sprach sie noch von dem Halo-Effekt. Das ist die Tendenz, ein Produkt auf der Grundlage lediglich eines auffälligen Merkmals zu beurteilen. Ist der negativ, sollte hier mit USPs gearbeitet werden, damit der Kunde bereit ist diesen Negativaspekt in Kauf zu nehmen. Die verwendeten Creatives sollten die Nutzer zusätzlich in der Endstufe emotional triggern. Das geht mit Farben, mit Interaktion im Bild oder auch mit auffälligen Störern, die das Bild unterbrechen.

Die Key-Dos & Don’ts von Lena hier mal zusammengefasst:

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„Performance Design muss nicht immer unbedingt schön sein.”

Lena Gmeiner

  1. Kein aufwendig produzierter Content notwendig à Facebook Video Creation Kit, Facebook Slideshow; Canva für Standbild stories, Für Apps Unfold und Easil
  2. IG Story als Platzierung allein auswählen à Format richtig nutzen
  3. Produkte in Szene setzen, aber nicht verwirren à Fokus auf wenige Produkte mit direkter Produktanwendung zeigen
  4. Kenne deine Zielgruppe à Split-Tests erstellen
  5. Nicht alles, was auf Facebook gut funktioniert, funktioniert auch auf Instagram à klassische Sales-Werbung fällt in dem Umfeld von Influencern & Co. auf
  6. Nutze die Tools von Instagram à Layout, Boomerang und Hyperlapse
  7. And last, but not least – wer hätte das denn bloß gedacht: Testen, testen, testen!

Richtiges Skalieren von Facebook Kampagnen

Thomas Thaler – Thaler Enterprises

Nächster Programmpunkt auf der Agenda war Thomas Thaler, der Facebook Experte aus Wien. Ist er letztes Jahr noch im Duo gemeinsam mit Niklas Plutte aufgetreten, war er dieses Mal allein auf der Bühne – allerdings noch genauso lustig wie zuvor.

Thomas verriet uns, was man beim richtigen Skalieren von Facebook Kampagnen beachten sollte – sprich von 50 € Tagesbudget auf bspw. 5.000 € erhöhen.

Dabei sprach er als erstes über die Auswirkung der Skalierung auf die KPIs. Denn in der Regel werden diese bei höheren Budgets teurer, da sich der Algorithmus immer zuerst die Low Hanging Fruits holt und sich dann mehr anstrengen muss, um noch Conversions zu erzielen – der negative Skaleneffekt.

Durch geplante vertikale Skalierung (Budgeterhöhung) und horizontale Skalierung kann dem negativen Skaleneffekt entgegengesteuert werden.

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„Prospecting ist für Performance Marketing ungeeignet.”

Thomas Thaler

Bei der horizontalen Skalierung  wird die Kampagne durch neue Zielgruppen erweitert. Dabei ist zu beachten, dass Kalt-Akquise so gut wie nie rentabel ist. Neukunden sollten daher mit Videos und Interaktion mittels breitem Carpet Bombing angesprochen werden.

Arbeite beim Saklieren von Kamapgnen am besten mit automatischen Regeln, um große Budgets handeln zu können.

Bei dem Skalieren von Kampagnen sollte zuallererst aber geschaut werden, ob die Kampagne noch Potential für eine Budgeterhöhung hat. Das kann in den Auslieferungs-Insights eingesehen werden. Ist das Kampagnenpotential ausgeschöpft und wird das Budget dennoch erhöht, erhöht sich da nur die Frequenz, obwohl ja Thomas folgender Meinung ist:

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„Es gibt nur eine Frequenz, nämlich die maximale Frequenz...”

Thomas Thaler

…ist bei Retargeting sicher zutreffend. Im Retargeting sollte daher richtig Gas gegeben werden, während das Prospecting Traffic für die Kampagnen generieren soll. Prospecting dient vielmehr der Vorbereitung für Retargeting-Maßnahmen.

Möchtest Du die Kampagnen aber vertikal skalieren, solltest Du laut Thomas auf die Qualität der Webseite achten. Die Conversionrate sollte größer als 1 % sein, während das Verhältnis AddToCart zu Purchase >4:1 angepeilt werden sollte. Ist das nicht der Fall, solltest Du die Landingpage überarbeiten.

In den letzten Minuten seines Vortrags gab Thomas uns noch die Empfehlung uns frühzeitig bei hohen Ausgaben um eine Kreditlinie oder ein Kredit-Rahmen für reibungslose Abbuchungen zu kümmern.

Facebook Ads als Hebel für Reichweiten und Aufbau von Gruppen

Jakob Strehlow – falkemedia

Auf der F8, die vor einigen Wochen in den USA abgehalten wurde, verkündete Facebook, den Fokus künftig mehr auf Gruppen zu legen. Explizit kündigte Mark Zuckerberg neue Gruppenarten sowie bezahlte Gruppen mit einem Monatsbeitrag für Deutschland an.

Wie gelegen, dass Jakob in der nächsten Session über Facebook Gruppen sprach und wie wir diese effektiv aufbauen können.

Zuerst klärte er die Frage, wann Gruppen überhaupt Sinn machen, mit der Antwort:

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„Überall da, wo Austausch stattfindet und eine Community aktiv werden kann.”

Jakob Strehlow

Dann erklärte er uns, wie Gruppen neue Mitglieder gewinnen können:

  • Mitglieder können über Messenger Ads gewonnen werden.
  • Lead Ads können geschaltet und darüber Mitglieder eingeladen werden.
  • Allerdings funktioniert das nur für verifizierte Accounts (mit blauem Haken).
  • Geheimes Video für Custom Audiences kann erstellt werden, um virale Effekte zu vermeiden.

Zusätzlich ging er noch auf weitere Möglichkeiten ein,  Gruppen hervorzuheben. Beispielsweise kann eine eigene Landingpage auf der Webseite für die Gruppe erstellt werden. Und auch die Gruppe in anderen Gruppen zu verknüpfen, organische Page Posts zu gestalten, im E-Mail-Newsletter bewerben und mit exklusiven E-Books bewerben tragen ihren Teil dazu bei, die Gruppe zu vergrößern.

Jakob betonte noch explizit am Ende seines Vortrags, dass Facebook Gruppen keine reine Kompensation für die sinkende Reichweite von Seiten sind! Daneben gab er noch diese finalen Tipps für Gruppen:

  1. Übertreibe es nicht mit Sales. Nutze das Potential wie Live-Videos, Umfragen, Challenges, Gewinnspiele aus, um Diskussion in Community anzuregen
  2. Neue Mitglieder sollten willkommengeheißen werden. à Dabei können nur 50 Personen zum Taggen möglich sein, aber mit nachträglichem Bearbeiten können noch mehr vertaggt werden
  3. Möglichkeiten Geld mit Gruppen zu verdienen sind Titelbild vermieten, Ankündigungen, Post bumpen sowie Affiliate Links

Falls Du noch  mehr zu Facebook Gruppen erfahren möchtest, hat Jakob eine Gruppe zum Thema Gruppen Admins in Facebook erstellt, der Du beitreten kannst:

https://www.facebook.com/groups/gruppenhilfe/

Wie wir 200.000 Leads eingesammelt haben

Thomas Verstege & Daniel Velkowski – GEDANKENtanken

Thomas und Daniel sprachen nach der Mittagspause darüber, wie sie bei GEDANKENtanken 200.000 Leads eingesammelt haben. Über ihre Lifestylemarke Life haben sie einen Schnelltest beworben, indem sich die Nutzer in vier unterschiedliche Persönlichkeitstypen einteilen konnten:

  • Dominanter Typ (rot): direkte und bestimmende Eigenschaften
  • Initiativer Typ (grün): Optimistisch und aufgeschlossen
  • Gewissenhafter Typ (gelb): Bedacht und korrekt
  • Stetiger Typ (blau): Einfühlsam und kooperativ

Mit diesem Leadmagnet konnten sie Leads einsammeln und für jeden Typen eine eigene Zielgruppe erstellen. GEDANKENtanken ging davon aus, dass jeder Persönlichkeitstyp ein anderes Kaufverhalten hat und haben demnach diese Zielgruppen jeweils mit den darauffolgenden Werbeanzeigen anders angesprochen.

Dominante Typen haben eine rote Ad gesehen, das im Wording bestimmend und direkt war. Im Follow Up wurden Ads ausgespielt, die einen erweiterten Persönlichkeitstest beworben haben, der Geld gekostet hat.

Keylearning aus diesem Vortrag war eben, dass unterschiedliche Zielgruppentypen anders angesprochen werden müssen, damit die Conversions erhöht werden können. Ich hatte bei der Session den Eindruck, dass die Gelegenheit eher genutzt wurde, um für die Firma als Arbeitgeber neue Talente zu suchen und für ihr neues Projekt Werbung zu machen, anstatt wichtige Strategien und Learnings über Facebook weiterzugeben, was ich ziemlich schade fand. Mir kam das Fachliche hier zu kurz.

From Feed to Story! Performance Marketing bei Sixt in 9:16

Christoph Assmann – Sixt

Letztes Jahr verhindert, weil wegen eigener Hochzeit, konnte Christoph Assmann uns am Montag mit seiner Anwesenheit beehren. Christoph brachte eine Präsentation zum Thema Instagram Story Ads mit und verriet uns, wie man im 9:16er Format überzeugen kann.

Der Einstieg ins Thema erfolgte wie so oft erstmal über eine Statistik: Instagram Story Ads haben einen 70,9 % günstigeren CPM als im Feed, weshalb wir alle definitiv mit dieser Platzierung werben sollten.

Christoph sprach auch davon, dass Instagram Stories das ideale Format ist, um auch komplexe Inhalte zu erläutern, da die Aufmerksamkeitsspanne und die Verweildauer der Nutzer hier höher sind. Einige Empfehlungen von ihm zusammengefasst:

  1. Video Ads ausspielen und danach Video Views als Custom Audience erstellen
  2. Instagram Handle und CTA von Instagram bei der Creative-Erstellung nicht vergessen, um Überlagerung in der Ad zu vermeiden
  3. Lookalike Audiences können auch größer (5 %) eingestellt werden
  4. Man braucht kein Video-Nerd, um gute Videos zu erhalten. Tools können da helfen.

Er zeigte uns dafür auch jede Menge Beispiele von Sixt, anhand derer er den Sales-Funnel abgebildet hat. Hier wurde explizit das neue Produkt Carsharing von Sixt beworben. In der Awareness-Phase setzte Christoph dabei auf Reichweite und hob einzelne USPs des Produktes hervor, während in der Consideration-Phase überwiegend mit Influencern zusammengearbeitet wurde, die das Produkt live getestet haben. Im Vordergrund der Kooperation steht bei Sixt aber der generierten Content der Influencer und nicht deren Reichweite.

Natürlich gab Christoph uns auch jede Menge Tools an die Hand, die vertikale Videos ganz schnell in Hochformat umwandeln können:

  • wave.video
  • Shakr
  • Promo
  • Unfold

Facebook Attribution – So setze ich es endlich richtig ein

Andreas Grimm – K-New Media

Als nächstes auf der Agenda stand Andreas mit der Session über Facebook Attribution. Durch einfach nachvollziehbare Beispiele von Kaufprozessen erklärte er den wirklich komplexen und schwer verständlichen Sachverhalt von Attributionsmodellen – zumindest für mich. 😀

Während die Customer Journey bei einem Schuhkauf nur wenige Minuten gedauert hat und die Kontaktpunkte mit dem Unternehmen einfach nachvollziehbar sind, ist ein Abschluss der Riester-Rente ein  Thema, mit dem sich Nutzer endlos lang beschäftigen können und somit die Customer Journey verworren und unübersichtlich ist, bei dem nicht mal mehr der Käufer selbst sagen kann, welcher Kontakt für den Abschluss ausschlaggebend war.

Dabei soll das Tool Facebook Attribution im Business Manager helfen. Das Tool bezieht auch neben den Facebook Werbemaßnahmen auch den Traffic (Paid, Organic und Direct) von anderen Marketingkanälen mit ein und bildet so ein Äquivalent zu Google Analytics.

Während der Werbeanzeigenmanager nur das Attributionsmodell „Last Click-Attribution“ abbilden kann, können Werbetreibende in der Facebook Attribution zwischen mehreren Modellen wählen:

  1. Last-click-Attribution: letzter Klick erhält den gesamten Credit.
  2. Even Credit Attribution: alle Touchpoints in der Customer Journey erhalten einen gleichen Creditanteil.
  3. Time Decay Attribution: kürzliche Touchpoints werden höher gewichtet als ältere.
  4. Positional Attribution: erster und letzter Touchpoint werden höher gewichtet, aber alle Touchpoints werden berücksichtigt.
  5. Data-Driven-Attribution: wird modelliert auf Basis statistischer Modelle und dynamischer Daten, die aus Conversion Lift Studien gezogen werden

Durch das Facebook Attribution und den Conversion Lift Studien sind Werbetreibende ebenfalls in der Lage, inkrementelle Conversions herauszufinden.  Das sind Käufe bzw. Handlungen, die wegen dem Werbekontakt stattgefunden haben.

Conversion Lift Studien bilden daher die Grundlage für einige Funktionen im Attribution-Tool. Sie können von Werbetreibenden durchgeführt werden, bei denen Facebook zwei Testgruppen innerhalb Deiner Zielgruppe erstellt, die sich in einem Merkmal unterscheidet: der erste Teil bekommt die Ad ausgespielt, während die andere keine sieht. So werden inkrementelle Conversions gemessen.

Andreas schloss seinen Vortrag mit 5 Gründen, weshalb wir alle mehr auf Attribution achten sollten:

  1. Werbeanzeigenmanager kann nur das Last-Touch-Attributionmodell.
  2. Werbeanzeigenmanager erfasst nur die Conversions der letzten 28 Tage.
  3. Datengetriebenes Modell kann in dem Tool erstellt werden, um inkrementelle Conversions zu erhalten, auf deren Basis Budgetumverteilungen vorgenommen werden sollten.
  4. Damit kann das vorhandene Budget über mehrere Marketingkanäle verteilt werden.
  5. Ganzheitlicher Blick auf die Customer Journey.

Beyond Facebook – LinkedIn & Xing Ads als Wachstumstreiber im B2B

Robin Heintze – Morefire

Auf Xing und LinkedIn ist „Social Selling“ aktuell ein richtiger Hype. Aber der Status Quo auf den beiden Plattformen sind unattraktive Monologe. Genau deswegen sprach Robin im nächsten Vortrag über Xing und LinkedIn Ads für B2B-Unternehmen.

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Auch hier startete er erstmal mit ein paar Insights zu Xing und LinkedIn. Beispielsweise ist Xing in der DACH-Region deutlich größer und breiter vertreten als LinkedIn. International gesehen hat aber LinkedIn die Nase vorn.

Es mag auch sein, dass die KPIs wie bspw. der CPC im Vergleich zu den üblichen Plattformen wie Facebook und Instagram deutlich teurer ist, dennoch kann die Werbung mit einem Customer Lifetime Value im 4 oder 5-stelligen Bereich lohnen.

Später gab Robin auch noch einen Überblick über die anstehenden Neuerungen in LinkedIn. Es sollen Lookalike Audienes, Zielgruppen-Templates wie Bachelor-Abschlüsse aber auch Interessentargeting möglich werden.

Auch hier nochmal die Keylearnings im Schnellüberblick:

  1. Inmail Ads sollten verwendet werden, aber höchstens ein Mal im Monat. Die Inmail sollte Nutzen liefern und von einer echten Person versendet werden, nicht von Unternehmen, weil die hier schlecht performen.
  2. Leadgen Ads nutzen, aber nicht nach Geschlecht fragen.
  3. Xing Events funktionieren super, sind günstig und extrem effektiv.
  4. Content Marketing funktioniert, wenn die drei Ns berücksichtig werden (Nähe, Nutzen und News)
  5. PDF-Dateien in LinkedIn werden am Smartphone perfekt angezeigt mit den einzelnen Seiten zum Weiterlesen
  6. 2-4 Repost gehen auf jeden Fall, wenn die Conversion Rate gut ist
  7. Morgens und am Feierabend gehen Beiträge am besten.

Messenger FTW!

Kai Viertel – MessengerPeople

Mit der Aussage „das Kommunikationsverhalten ändert sich.“ stieg Kai in die letzte Session des ersten Tages ein. Es wird seit 2015 im Newsfeed weniger interagiert als vorher. Das bewegt sich zunehmend ins „Dark Social“ – gemeint sind damit die Messenger. 61 % der Deutschen nutzen Messenger. Daher ist es längst Zeit mit Messenger Marketing zu starten.

Bei der F8 wurden auch einige Neuerungen für den Facebook Messenger angekündigt. Unter anderem soll die App schneller werden, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bereitstellen und eine App für Desktop aufweisen können.

Allerdings ist der Facebook Messenger nicht allein auf dem Markt. Whats App bietet zwar aktuell nicht so viele Möglichkeiten als der Facebook Messenger an, dennoch sind 60 Mio. Deutsche in allen Altersgruppen allein in Whats App vertreten. Daher sollten Unternehmen hier auch aktiv werden.

Conversational Marketing über Messenger-Apps ist die Zukunft des Kundenservices, um eine Bindung zum Nutzer aufzubauen – so Kai. Dieser Kontakt mit dem Nutzer sollte über automatische Chatbots laufen und im Idealfall eine geführte Beratung ohne Sackgassen ermöglichen.

Ein paar Tipps, die Du laut Kai auf jeden Fall beachten solltest, sind, dass Du Deinen Chatbot auf der Kontaktseite Deiner Webseite einfügst und zusätzlich dazu eine eigene Landingpage baust, in der Du Fragen zur Anmeldung klären solltest. Kai empfiehlt ebenfalls ganz klar, eine hybride Lösung anzubieten. Conversational  Marketing sollte aus einem Chatbot und einem Menschen bestehen, da die AI noch nicht ausgereift ist, um eine komplette Konversation zufriedenstellend zu führen.

Q&A Panel & After Event

Nach dem letzten Programmpunkt kamen nochmal alle Speaker des Tages auf die Bühne, um übrig gebliebene Fragen über das Tool sli.do zu beantworten. Als das geschafft war, durften die Teilnehmer endlich ins Gaffel am Dom, um im Brauhaus Networking bei kühlem Kölsch zu betreiben.

Day 2:

Scaling your Facebook and Instagram Ads for Success

Andrew Foxwell – foxwell digital

Tag 2 des Ads Camps startete mit einem sehr motivierten Vortrag von Andrew Foxwell. Er sprach über seine Erfahrungen vom Skalieren von Facebook und Instagram Ads. Dabei erklärte er kurz, wie auch Thomas zuvor, was vertikale und horizontale Skalierung ist und was Gründe sind, weshalb das Skalieren schief geht.

Ein großer Punkt für Andrew war die Budgetverteilung innerhalb des Sales-Funnels. Er gab uns auch eine Faustregel mit auf dem Weg, die er für seine Ad Accounts verwendet:

60 % TOFU, 10 % MOFU, 20 % BOFU & 10 % Loyalty

Hier durchlief er Schritt für Schritt die einzelnen Phasen und zeigte uns, was dabei zu berücksichtigen ist. Anschließend stellte er fest, dass CBO häufig im Prospecting genutzt wird, allerdings nicht im Remarketing.

Ein weiteres Keylearning: TOFU wird in einem Markt mit hohem Wettbewerb zunehmend wichtig, um neue Menschen in den Funnel zu integrieren. Deshalb verwendet er auch einen Großteil des Budgets fürs Prospecting.

What I´ve learned answering 4987 Facebook Pixel related questions

Cristian Stoicescu – Pixel your Site

Im zweiten Vortrag sprach Cristian von Pixel your Site über die Möglichkeiten, die der Facebook Pixel bietet. Als er vor ein paar Jahren Gartenbücher online verkaufen möchte, entwickelte er zusammen mit einem Techie Pixel your Site, um die Implementierung des Facebook Pixels zu vereinfachen.

Er vermittelte das Basiswissen über den Pixel – also Basis-Code, Standard-Events, Parameter und Custom Events. Darüber hinaus gab er folgende Empfehlungen:

  1. Benutze unbedingt benutzerdefinierte Parameter, um Deine Events anzureichern. Das kann sein Wert, Produktname, Trafficquelle durch UTM-Parametern, IDs, Zahlungsmethode, etc.
  2. Der erweiterte Abgleich durch den Facebook Pixel sollte definitiv aktiviert werden.

Understanding the algorithm

Antonio Calero – AdEspresso

Sehr lustig gestaltete Antonio von AdEspresso sein eigentlich trockenes Technikthema: der Facebook Algorithmus. Mit sehr einfach nachvollziehbaren Beispielen veranschaulichte er uns, wie ein komplexer Code wie der Facebook Algorithmus im Alltag funktioniert.

Der Algorithmus versucht in erster Linie menschliches Verhalten nachzuempfinden, zu replizieren und auf Basis dessen komplizierte Prozesse zu vereinfachen. Menschen haben schon immer Content gefiltert. Was mich interessiert, lese ich. Was mich nicht interessiert, muss ich mir auch nicht anschauen. So filtert auch der Algorithmus den Content auf der Plattform, um uns nur den Content auszuspielen, der uns auch wirklich interessiert und mit dem wir am ehesten interagieren.

Um dabei das beste Nutzererlebnis zu erzielen, zieht der Algorithmus jede Data in Betracht: vom Standort über IP-Adressen, Interessen, Interaktionen bis hin zu einzelnen Verbindungen von Personen.

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Antonio wieß dann noch den Prozess, in dem der Facebook Algorithmus arbeitet, auf:

  1. Approval process
  2. Analyse (Anzeigenbeschreibung, Bild sowie Landingpage)
  3. Auktionen und Analyse der Zielgruppe (an wen soll die Ad ausgeliefert werden?)
  4. Kampagnenziel
  5. Kampagnenauslieferung

Rethink Growth

Sean Ellis – Growth Hackers

Ein bisschen aus der Reihe gefallen ist der nächste Vortrag von Sean Ellis. Seine Session handelte nicht von einen Facebook oder Social Media relevanten Thema, sondern ging um Growth Hacking.

Der Key des Vortrags war: Testing ist der Schlüssel für Growth. Nur wenn man stetig weitertestet, kann man sich gegenüber dem Wettbewerb weiter behaupten. Stichwort: Staying competitive. Diese Einstellung sollte im ganzen Unternehmen verbreitet werden.

Dass Testing alles ist, zeigte Sean auch anhand von einigen Beispielen, die er für uns mitgebracht hatte. Im Fall von LogMeIn ergaben Produktanalysen, dass 90 % der Nutzer das Tool nicht verwendet haben. Daraufhin arbeitete das Unternehmen an dem Ziel, das Tool für die Nutzer zu verbessern.

Testing sollte immer so funktionieren: Stelle eine Vermutung auf, analysiere sie in einem Test und ziehe Deine Resultate. Falls Deine These widerlegt wird: Gar nicht schlimm! Du bist in allen Fällen schlauer als vor dem Test.

In seinem Vortrag stellte er noch drei zentrale Messages raus: Habe eine Mission, definiere eine North Star Metric und baue dafür ein eigenes Growth Team im Unternehmen auf, was sich nur damit beschäftigt.

How to scale your business with messenger marketing

Thomas Moen – Moen & Co.

Im nächsten Track erzählte Thomas, wie man sein Unternehmen mit Messenger Marketing optimieren kann. Ähnlich wie Kai am Vortag bestätigte er, dass Conversational Marketing in den kommenden Jahren ein wichtiger Eckpfeiler für Online Marketing sein wird.

Diese Meinung bekräftigte er mit einigen Statistiken:

  • 5-10 Mal besser als E-Mail-Marketing
  • 66 % der Nutzer mögen es mit Unternehmen zu schreiben
  • Öffnungsraten können bei 100 % liegen und Klickraten bei fast 90 %

Zudem gab uns Thomas noch einige Tipps für einen guten Chatbot: Chatbots müssen nützlich, erzählerisch, von Nutzern akzeptiert und letzlich auch zielführend sein!

Thomas schloss seine Session mit einer sehr guten Geschichte über Jacky Kennedy ab. Nach ihrem Tod wurde ihre Perlenkette, die sie so oft getragen hatte und in den Medien extrem präsent war, versteigert. Experten stellten in dem Prozess allerdings fest, dass die Perlen gefaked waren und nur 35 $ gekostet haben. Linda Price kaufte die Perlen für einen Wert von 211.000 $ und brachte eine Kollektion von Fake-Fake-Perlen auf den Markt, die viel mehr einnahmen als die falsche Perlenkette gekostet hatte. Nur aufgrund der Geschichte.

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„It’s not about the products we sell, it’s about the stories we tell.”

Thomas Moen

Und damit schloss Thomas seinen Vortrag ab.

Facebook Ads vs. Amazon Ads! What works best to sell on Amazon?

Nils Zündorf – factor-a

Amazon Advertising – der neue Weg für das Verkaufen von Produkten. Nils ist sich sicher, dass Amazon Facebook in den nächsten 2 bis 5 Jahren überholen wird. Denn bereits jetzt starten allein über 50 % der Suchanfragen in Amazon – nicht in Google.

Laut Nils ist der Einstieg für Amazon Advertising aktuell so niedrig wie möglich, die Werbemöglichkeiten (Startseite, IMDB Display, Fire Tablet, FireTV, Alexa, etc.) sind vielseitig und die Targeting-Optionen (Demographie, Verhalten, Keywords, etc.) ebenfalls zahlreich vorhanden.

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Zudem betonte Nils ebenfalls noch ausdrücklich, dass bereits jede Menge Ads auf Amazon existieren, die wir aktuell gar nicht als Werbung deklarieren und deshalb enorm offen dafür sind. Ein weiterer Vorteil von Amazon gegenüber Facebook ist die Positionierung im Funnel. In Facebook ist niemand unterwegs, um nach Produkten zu suchen. In Amazon hingegen besteht bereits ein ausdrücklicher Kaufwunsch.

Creative Insights & Best Practices to succeed with Pinterest Ads

Markus Schulze – Smartly.io

Markus zeigte in seinen 45 Minuten, wie er bei Smartly.io mit Pinterest Ads gestartet ist. Pinterest Ads sind erst seit Februar 2019 möglich und stecken daher noch in den Kinderschuhen.

Pinterest ist bereits seit letztem Jahr auf einem aufsteigenden Ast und sollte daher im Social Media Mix einbezogen werden. Allerdings ist das Netzwerk nicht rein eine Social Media Plattform, sondern eine Mischung aus Social Media und Suchmaschine, da viele Pinterest nutzen, um aktiv nach bestimmten Themen zur Inspiration zu suchen.

Pinterest kann daher für Deutschland 9-12 Mio. Monthly Active Users (MAUs) aufweisen, die täglich 3 Millionen Pins speichern. Zielgruppe der Plattform sind eher weibliche Nutzer (60 % / 40 %).

Bevor Du allerdings mit Pinterest Ads startest, solltest Du erst Pins machen und Dein Tracking sauber installiert haben. Das ist möglich über den Google Tag Manager. Hier gibt es ein eigenes Tag, was Du einfach nur auszuwählen brauchst.

Folgende Tipps hat Markus für uns bereitgestellt:

  • Gruppeninteressen sollten auf der dritten Ebene, der Anzeigengruppe, in den Kategorien ausgewählt werden.
  • Viele Keywords sollten im Ad Set verwendet werden, um die Reichweite zu erhöhen (150-250 Keywords). Das ist ideal für saisonale Kampagnen.
  • Actalikes Audiences (ähnlich zu Lookalikes) müssen groß genug sein, um effektiv zu sein.
  • Trenne Desktop und Mobile in unterschiedlichen Anzeigengruppen, weil die Performance hier stark variiert.
  • Dein Pin sollte zu der eingestellten Interesse passen. Das Produkt sollte im Zentrum des Pins stehen.

Aktuell sind noch keine dynamischen Produktanzeigen vorhanden, weshalb Käufe über die Plattform schwierig sind. Allerdings können  Werbetreibende über diesen Kanal momentan sehr günstig Traffic einkaufen, weshalb es genutzt werden sollte.

Marketing 2025

Kai Herzberger – Facebook

Nach 2 Tagen Input über fast ausschließlich über Facebook Ads von externen Experten ist es immer wieder ein Highlight eine interne Quelle auf der Ads Camp Bühne sprechen zu hören.

Kai Herzberger bildete den Abschluss des zweiten Tages und sprach über die Zukunft von Marketing in 2025. Er ging dabei kurz auf die heutigen Trends ein wie die unterschiedlichen Technologien und der Fact, dass Nutzer mehr und mehr die Wahl haben und zog damit die Linie zu den Trends von 2025, indem er uns ermutigte mehr People first anstatt Customer first zu denken.

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„People are driving the change – not technologies!”

Kai Herzberger

Zusätzlich fragte er nach, wer die CMOs in 2025 sein könnten und seine Antwort war ganz klar: Datenentwickler. Dabei stellte er einige Unternehmen vor, die seiner Meinung nach bereits jetzt schon die richtigen Weichen dafür stellen. Darunter waren Walmart, Zalando, McDonald und Wish.

Das Verständnis und das richtige Implementieren von Daten ist Keymessage seines Vortrages gewesen. Aber auch das Sprechen mit Kunden. Kai appellierte an uns, „da raus zu gehen“ und wirklich von Mensch zu Mensch mit unseren Kunden zu sprechen, um sie zu 100 % verstehen zu können.

Facebook macht das jetzt drei Tage die Woche.

Fazit

Nach dem inspirierenden Vortrag von Kai Herzberger gab es noch ein paar letzte Worte von Veranstalter Jan mit dem Hinweis auf die After Party in der Ice Bar des Hilton. Allerdings ging mein Zug schon etwas früher und daher packte ich meine Tasche, voll mit neuen Learnings, und verabschiedete mich gebührend mit einer Instagram Story vom Ads Camp 2019.

Ein großes Danke an die drei Nerds inklusive Team und Speaker für eine super Konferenz. Ich habe einiges mitnehmen können und freue mich auf jeden Fall schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Auf ins Nerdschutzgebiet!